Sport in Piräus
Sport in Piräus
Piräus ist seit jeher ein Zentrum des Sports, dessen Vereine die Werte des Sportsgeistes fördern und bemerkenswerte Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene erzielen.
Olympiacos: 100 Jahre der griechischen Sportlegende
Der Olympiacos Club of Fans of Piraeus ist mehr als nur ein Sportverein - er ist eine Institution, ein Symbol und eine Lebenseinstellung für Millionen von Fans weltweit.
Seit seiner Gründung im Jahr 1925 hat es Olympiacos geschafft, den griechischen Fußball zu dominieren, goldene Seiten in der Geschichte des europäischen Sports zu schreiben und den Sportfans unvergessliche Momente zu bescheren.
Mehr dazu auf der Olympiacos gewidmeten Seite, hier:
Andere Sportvereine in Piräus
In Piräus gibt es zahlreiche Sportvereine, die in verschiedenen Disziplinen aktiv sind:
• Ethnikos Piräus: Der 1923 gegründete Ethnikos (Nationaler Club der Fans von Piräus und Phalerum) feierte 2023 sein hundertjähriges Bestehen. Der Verein ist in Sportarten wie Fußball, Wasserball, Basketball und rhythmische Sportgymnastik aktiv und leistet einen wichtigen Beitrag zur sportlichen Entwicklung von Piräus.
•Nautischer Club der Friedensfreundschaft (NOEF): Er fördert nautische Sportarten, wie Rudern und Segeln.
• Piräus-Verein (Piraeus Association): Ein Verein mit Abteilungen für Leichtathletik, Basketball und Volleyball, der Sportmöglichkeiten für Jugendliche und Erwachsene bietet.
•Erets Club: Der 1885 gegründete Club ist der älteste Sportverein Griechenlands mit dem Schwerpunkt Rudern.
•Yacht Club von Griechenland (NOE): Am Strand von Koumoundourou gelegen, bietet er Aktivitäten im Zusammenhang mit nautischen Sportarten an.
Diese und andere Vereine spielen eine entscheidende Rolle bei der Bewahrung der Sporttradition von Piräus und bieten vielfältige Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung auf lokaler und nationaler Ebene.
Das G. Karaiskakis Stadion
Das berühmte Stadion wurde ursprünglich 1895 als Radrennbahn für die Olympischen Spiele 1896 in Athen gebaut. In den 1920er Jahren wurde es als Fußballplatz umfunktioniert und 1960 umfassend umgebaut und zu Ehren von Georgios Karaiskakis (1782-1827), dem Oberbefehlshaber und Nationalhelden, der während des griechischen Unabhängigkeitskrieges 1821 in der Nähe des Stadions getötet wurde, umbenannt. Das Stadion wurde zum Synonym für Olympiacos und war Zeuge glorreicher und triumphaler Momente. Im Jahr 2003 wurde es jedoch abgerissen, um Platz für ein neues, hochmodernes Fußballstadion zu schaffen.
Das heutige Karaiskakis-Stadion hat eine Kapazität von 32.115 Plätzen, ist vollständig überdacht und entspricht den höchsten modernen Fußballstandards.
Stadion des Friedens und der Freundschaft (S.E.F.)
Das Hallenstadion für Frieden und Freundschaft (S.E.F.) ist ein fester Bestandteil der griechischen Sporttradition. 1981 bis 1984 erbaut, ist es ein Markenzeichen der Architektur des späten 20. Jahrhunderts und weist Ähnlichkeiten mit dem Forum Mediolanum (Mailand) und der Papp László Budapest Sportaréna (Budapest) auf. Es wurde 1985 eingeweiht, im selben Jahr, in dem die Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaften stattfanden.
Während der Olympischen Spiele 2004 wurden hier alle Volleyballspiele (Qualifikations- und Endspiele) ausgetragen.
Im Stadion des Friedens und der Freundschaft haben Fans aus der ganzen Welt die folgenden großen Sportereignisse besucht: Basketball - Weltmeisterschaft (1998), Europameisterschaft (1987), Champions-Cup-Finale (1985) und Final-4 (1993), Finale des Pokals der Pokalsieger (1989). Volleyball - Weltmeisterschaft (1994), Europameisterschaft (1995), Champions-Cup-Finale-4 der Frauen (1992 und 1993), Pokalsieger-Cup-Finale-4 (1996) und TopTeams-Cup (2005). Ringen - Weltmeisterschaft (1988) und Meisterschaft (1999), Europameisterschaft (1986). Turnen - Weltmeisterschaft (1991), Europameisterschaft (1990). Gewichtheben - Weltmeisterschaft (1999).
Es ist das multifunktionalste Hallenstadion Griechenlands, in dem auch Konzerte, Konferenzen und Ausstellungen stattfinden. Das Stadion des Friedens und der Freundschaft ist die Heimat der Basketballmannschaft von Olympiacos. Es befindet sich an der westlichen Ecke der Falirikos-Bucht in Neo Faliro, zwischen Mikrolimano und dem Fluss Kifissos. Es ist 4 km vom Hafen von Piräus entfernt.